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INFO: Hinweis an unser Schweizer Leserinnen und Leser in Sachen EUROCRED - Espresso Sendung vom 25.09.2012
[26.09.2012]

Wer es nicht gesehen hat und noch nicht gelesen hat, der kann sich hier über die Möglichkeiten des Rechnungseinspruches bei Mehrwertgebühren schlau machen:

Kredit versprochen, Kunden abgezockt


Vorsicht vor Kredit-Fallen im Internet: Verschiedene Anbieter versprechen das schnelle Geld, sie zocken jedoch ihre Kunden ab. Diese müssen nämlich eine kostenpflichtige Nummer wählen - und nach einem Hinhalten in der Warteschlaufe horrende Telefonrechnungen bezahlen.

«Espresso» kennt mehre Fälle: Statt des versprochenen Kredits erhielten Konsumenten eine Telefonrechnung in der Höhe von 1500 bis 2000 Franken. Die Kreditnehmer wurden nämlich aufgefordert, eine Telefonnummer zu wählen - mit dem Hinweis darauf, dass dies 4 Franken pro Minute koste. Am Telefon behaupteten die Kredit-Unternehmen dann allerdings, für die Zeit in der Telefon-Warteschlaufe brauche man nichts zu bezahlen. «Sie stellten alle möglichen Fragen, und regelmässig liessen sich mich mindestens 5 Minuten warten», berichtet ein Opfer dieses Kredit-Abzocker-Tricks. Die meiste Zeit blieben die Anrufer in der Warteschlaufe - und mussten eben doch dafür bezahlen.

«Ein klarer Fall von Abzocke», urteilt Martin Boess, Geschäftsführer der Schweizerischen Kriminalprävention. «Wenn ein Unternehmen allein schon mit dem Anruf der Kunden ein Geschäft machen will, braucht es ein gesundes Misstrauen.» Martin Boess gibt Tipps, wie man sich vor Kreditfallen im Internet schützt:

Die Alarmglocken sollten läuten, wenn Sie...
...von der Bank keinen Kredit mehr erhalten, ein Online-Kreditanbieter Ihnen dagegen rasch einen Kredit verspricht.
...auf der Website des Kredit-Anbieter keine Adressen oder Telefonnummern finden - oder diese nicht durch eine Internet-Suche bestätigen können.
...als Kreditnehmer eine kostenpflichtige Telefonnummer wählen sollen.
...lange in der Warteschlaufe gehalten werden (auch wenn diese angeblich nicht kostenpflichtig sein soll).
...eine Rückerstattungs-Versicherung oder eine Gebühr («Handling Fee») bezahlen müssen.

Wer bereits eine Bearbeitungsgebühr oder die Prämie für eine Rückerstattungs-Versicherung bezahlt hat, dann aber keinen Kredit erhält, sollte sich den Gang zur Polizei überlegen, sagt Martin Boess. «Hier wird die Grenze zum Betrug nämlich bald einmal überschritten.»

Eine Anzeige bei der Polizei macht aber die hohe Telefonrechnung nicht ungültig. Betroffene können die Zahlung solcher Abzocker-Forderungen verweigern. Weil diese «Gebühren» auf der Telefonrechnung des Fernmeldeanbieters erscheint, unbedingt diesen Betrag abziehen und den unbestrittenen Betrag einzahlen. Dazu dem Fernmeldeanbieter in einem eingeschriebenen Brief mitteilen, man bestreite die Forderung, weil man vom Kredit-Anbieter getäuscht worden sei. Geht man so vor, darf einem der Fernmeldeanbieter das Telefon nicht abstellen.

Sollte der Fernmeldeanbieter auf der Forderung bestehen, kann man sich an die Ombudsstelle der Telekombranche wenden. Im letzten Jahr sind dort mehrere solcher Beschwerden eingegangen. Nach der Behandlung durch die Ombudscom haben die Fernmeldeanbieter entweder auf die Eintreibung dieser Forderungen verzichtet oder bereits bezahlte Beträge zurückerstattet.

Solche Kredit-Abzocker sind übrigens auch dem Bundesamt für Kommunikation ein Dorn im Auge. Weil solche Praktiken gegen das Gesetz verstossen, wurde einer solchen Firmen bereits eine Nummer gesperrt.

Quelle: http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/espresso/2649.bt10242276.html


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